Mit dem Alter wird man ruhiger. Hat man zu mir immer gesagt. Trifft das auch auf Hunde zu, ist eine Frage die ich mir schon lange stelle.

Schnitzel wird heute sieben Jahre. In Menschenjahren ist er nun fast so alt wie ich.

Ganz ehrlich, er ist schon ein bisschen ruhiger geworden. Meistens auch recht entspannt. Aber letztendlich ist er immer noch der Schnitzel, wie wir ihn seit fast sieben Jahren kennen und lieben. Interessiert, neugierig, manchmal bisschen stur, liebenswert, freundlich, ausgelassen und einfach unser Schnitzel.

Liebe geht auch bei ihm auch durch den Magen. Wer das Leckerli oder Futter hat, ist sein Liebling, für den Moment. Dennoch, ist er auch ein Sensibelchen. Er schmust nicht viel mit uns, jedoch vermisst er uns, wenn wir mal länger weg sind. Und dann tritt auch das Futter in den Hintergrund.

Letztendlich versucht er bei einem Wiedersehen cool zu bleiben. Nur nicht zu überschwänglich begrüßen, nur nicht zuviel Zuneigung zeigen. Macht man das Spiel mit, kommt er dann doch mal näher gerückt und freut sich, dass sein Rudel wieder komplett ist.

So behutsam und vorsichtig, wie er sein kann, so tollpatschig kann er werden, wenn er einfach nur Blödsinn im Kopf hat.

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Heute haben wir viel zu lange geschlafen. Es war aber auch so gemütlich im Körbchen. Ich meldete mich dann mal beim kleinen Mann und versuchte ihm zu verklickern, dass ich raus muss. Er verstand mich!

Wir also runter geflitzt. Der kleine Mann macht die Tür auf und ich düse ab. Hey, was ist das denn? Hier ist ja alles weiß und Hund bekommt kalte Pfoten. Egal, ich muss pullern. Noch kurz über den Hof gelaufen und dann nichts wie nach oben. Ist ja doof hier draußen.

Dann war der große Mann der Meinung, wir machen eine richtige Hunderunde. So düsten wir los. Also Schnee ist ja witzig. Da riecht man alles möglich, kann es nicht richtig orten und bekommt dabei auch noch eine kalte Nase. Schnee von oben, Schnee von unten, der große Mann stapfte weiter und ich hinter her.

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