Unterwegs mit meinen Männern

Die Tage hatten meine beiden Männer mich total durcheinander gebracht. Am morgen merkte ich schon das was anders ist als sonst. Draußen machten die Vögel lärm wie immer und der große Mann machte nur eine kleine Runde mit mir. Es wurde das Auto gepackt und ich musste auch rein. Dann ging es los. 

Die Fahrt war schon fast zu lange und ich hatte keinen Bock mehr. Da kamen wir dann erst einmal in eine laute Stadt an. Irgendwann war ich da schon mal, diesmal jedoch waren wir an ganz anderen Stellen unterwegs. Es war laut und hektisch um uns herum. Meine Männer interessierte das anscheinend nicht.

Es ging weiter mit dem Auto. Wir kamen in ein großes Haus an, da war eine Frau noch aufgeregter als ich. Dort ging es in eine Wohnung, wie wir sie noch nicht hatten, wenn wir gemeinsam Unterwegs waren. Normalerweise muss ich mich ja immer zusammenrollen und meinem Platz in der Nähe vom Bett suchen. Diesmal hatte ich einen ganzen Raum für mich alleine. Cool hier.

Laut hier.
Platz satt!

Erst einmal ging es aber in eine anderes Haus und meine Männer waren bei Leuten ohne Hund. Dafür schlich die ganze Zeit eine Katze am Fenster vorbei, die nicht reingelassen wurde. Tja Miezekatze, Pech gehabt. Ich bin hier!

Nachts waren wir dann wieder in die Wohnung mit dem weichen Boden. So hatte mir das gut gefallen, nur zum Wassernapf musste ich bisschen weiterlaufen als sonst.

Am nächsten Morgen  stand der große Mann auf einmal bei mir im Zimmer und meinte: „Los du fauler Hund.“ Morgens schon fotografieren, der hat Nerven. Okay, ich hatte meine Ruhe. Der große Mann knipste ein bisschen und ich konnte meine Morgenrunde machen ohne geknipst zu werden.

Morgenrunde.
Lautes Schnattertier.

Nachdem meine Männer gefrühstückt hatten ging es schon wieder zum Auto. Die Frau am Ausgang war wieder total aus dem Häuschen, als ich ihr, bye bye, winkte.

Cool hier.

Wir fuhren wieder ein ganze Weile. Dann ging es spazieren. Am Anfang bisschen langweilig. Dann lange durch den Wald auf schmalen Wegen. Dann standen da auf einmal ganz viele Menschen und alle waren ein bisschen aufgeregt. Der kleine Mann nahm mich an die Leine und wir marschierten einen kleinen Weg lang, der total am schwanken war. 

Wau, das wackelt aber.
Pause machen geht auch nicht.

Ein komisches Gefühl war das. Irgendwann hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen, doch nicht lange und wir liefen wieder zurück. Nun war es nicht mehr so schlimm. Nur eng war es und manch ein Hund der uns entgegenkam wirkte etwas nervös.

Pause mit dem Rudel.
Und wieder zurück.
Viel besser.
Schnitzel müde.

Wir kamen irgendwann dann in einem Futterhaus für Menschen an. Dort war es total herrlich warm und Hund konnte ausruhen. Viel zu schnell ging es wieder zum Auto und nach einer langen fahrt sind wir wieder bei uns auf dem Hof angekommen.

Nun wollte ich nur noch schlafen und meine Jungs ließen mich pennen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.