Heute, am 26.07.2019, genau 11 Jahre und 6 Monate nach seiner Geburt, mussten wir unseren Schnitzel über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Schnitzel hat in den letzten Monaten zusehen abgebaut und er wurde für uns sichtbar einfach alt und auch krank. In den letzten Wochen wurde er immer langsamer und vieles strengte ihn an. Wir unternahmen alles erdenkliche, um ihm gerecht zu werden und um ihn zu helfen. 

Nachdem gestern ein Tumor an seiner Rute entdeckt wurde, ging es unserem Baby immer schlechter. Heute Nacht konnte er sich kaum noch bewegen.

Als ich Schnitzel heute hinunter tragen musste und wir mehr als eine halbe Stunde brauchten um das Morgengeschäft halbwegs zu erledigen, entschieden wir uns gemeinsam für einen Abschied. Ein Abschied zum Wohle unseres Hundes.

Schnitzel hatte seit einigen Tagen schon Schmerzmittel bekommen, die jedoch offensichtlich nur kurzfristig wirkten. Und wir wollten ihn nicht weiter leiden lassen. 

So entschlossen wir uns, mit Schnitzel in die Tierklinik zu fahren. Wer Schnitzel kennt, weiß das er eines nicht leiden kann, wenn ich ihn hochhebe und trage. Zum wiederholten Male ließ er das heute mit sich geschehen. Was für mich ein sehr starke Signal war, das unser geliebter Stinker einfach nicht mehr kann.

In der Tierklinik angekommen wollte ich ihn aus dem Auto heben und in die Klinik tragen. Schnitzel rebellierte, wenn auch verhalten, und ich setzte ihn ab.

Mit letzter Kraft und auf sehr wackligen Beinen schnüffelte er und ging mit Sascha zielstrebig durch die Eingangstür der Klinik. Vor dem Empfang legte er sich ab und rührte sich nicht. Ein tiefes Schnaufen und dann dieser Blick. 

Wir nahmen Abschied von unserem geliebten Schnitzel und er ging auf die Reise.

Friedlich und ohne Aufsehen ging er zu seinen Kumpels über die Regenbogenbrücke. 

Sascha und ich sind sehr traurig, denn er fehlt uns schon jetzt. So lange hatten wir ein tolles und gemeinsames Leben. Wir meisterten gemeinsam die Tiefen und genossen die Höhen. Wir haben Fehler gemacht, die uns unser Schnitzel nie verübelt hat. 

Wir waren sein Rudel. Sein kleiner und großer Mann. Er war einfach eine treue Seele und in den letzten Jahren einfach Dankbar, für jeden Moment mit uns. 

Mehr kann ich heute leider nicht mehr dazu schreiben, da es einfach nur schmerzt.

Rudelfoto

Mache es gut lieber Schnitzel. Du wirst in aller Ewigkeit in unseren Herzen weiterleben. 

Daten:
Tasso-Kenn-Nr.: 3895622
EU-Ausweis: DE123121818
Transponder: 276098102198601
Rasse: Labrador-Mix
Geschlecht: männlich
Farbe: blond

Hallo! Mein Name ist „Hund“. Manchmal auch „Baby“, „Hündchen“ oder „Ach-Ist-Der-Süss“. Geboren wurde ich am 26.01.2008 irgendwo in der Nähe von Geilenkirchen in NRW.

Seit Samstag, den 15.03.2008 scheine ich nun in Rheindahlen zu wohnen. Bei einem großen und einem kleinen Mann. Vielleicht bin ich da auch nur zu Besuch. Es ist alles noch ein bisschen komisch hier. Manchmal auch lustig, dann aber wieder voll traurig. Was ich noch nicht ganz verstehe, immer wenn die was von mir wollen, rufen sie „Schnitzel komm“. Na ja, ich denke wir werden erst einmal klarkommen.

Ich habe gehört, trendige Hunde haben ein eigenes Weblog. Da habe ich mir gedacht, ich bin zwar kein (Trend)Setter, sondern ein Labrador-Mix, dann mache ich auch mal so ein Weblog.

Freundlicherweise hat mir bei der Einrichtung der große Typ aus Rheindahlen geholfen. Dafür schon mal Danke. Später gibt es auch hier noch mehr auf dieser Seite zu lesen.

Update 12.04.2008

Ich wohne jetzt schon seit vier Wochen bei den beiden Typen aus Rheindahlen. Ich habe schon viel erlebt und bin gespannt, wie es weiter geht. Irgendwie lieb sind die beiden schon. Und bisher, immer für mich da.

Warum die immer Schnitzel sagen, wenn ich kommen soll, habe ich noch nicht ganz kapiert.

Update 12.04.2008
Ich glaube jetzt weiß ich was es bedeutet, wenn man „Schnitzel“ zu mir sagt oder ruft. „Schnitzel“ das bin ich. Oder so. Manchmal nennt man mich immer noch „Hund“, „Baby“, „Hündchen“ oder „Ach-Ist-Der-Süss“. Der große und der kleine Mann rufen immer „Schnitzel“. Spannender Name, andere Hunde die ich kenne heißen Timmy, Alfons, Bootsmann, Narani, Lizzy, Sina, Trubbles und noch viele andere. Schnitzel, habe ich noch nicht gehört.

An den großen und kleinen Mann habe ich mich voll gewöhnt und finde es doof, wenn die einfach mal weggehen.

Update 06.07.2008

Irgendwie wird alles um mich kleiner. Der große Mann meint aber, ich werde größer. Heute hat er mich wieder gemessen und meinte was von knapp 21 kg und 55 cm Schulterhöhe. Was soll mir das sagen? Auch egal, ich will Wasser!

Update 26.07.2008

Heute werde ich 6 Monate alt. Ich wiege in der Zwischenzeit fast 25 kg und meine Schultern sind ca. 58 cm hoch. Immer seltender sagen die Leute „Ach wie süß!“. Ich verstehe gar nicht was die gegen mich auf einmal haben. Ich bin doch immer freundlich.

Egal, mir geht es gut und ich liebe meine beiden Herrchen und Bootsmann und das Frauchen und das Herrchen von Bootsmann.

Update 13.08.2008

Der große Mann meint, das Bild muss hier rein, damit jeder weiß das ich ein Ferkel bin. Was ein Ferkel auch immer sein mag. Ich finde, ich sehe cool aus, nachdem ich im Sand getobt habe.

Update 17.09.2008

Eines habe ich begriffen. Nicht die Welt wird kleiner, sondern ich immer größer!

Update 26.01.2009

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Anscheinend wachse ich nun nicht mehr so doll. Der große Mann hat mir gesagt das ich schon ein Jahr bin. Was ein Jahr wohl bedeutet?

Update 26.01.2010

Mein Geburtstag

Der große Mann sagte heute Morgen zu mir: „Happy Birthday Schnitzel! Du bist jetzt zwei Jahre alt und ein Teenager.“

Immer wieder was neues. Was ist nun wieder ein Teenager?

Update 11.06.2010

Das Weblog ist unter einer neuen Adresse erreichbar. Die gehört jetzt mir ganz alleine www.partyschnitzel.de!
Wie es dazu kam, lest ihr hier http://www.partyschnitzel.de/2010/06/11/ich-habe-eine-neue-adresse

Update 01.02.2011

Ich bin schon drei Jahre alt. Das hat der große Mann vor ein paar Tagen gesagt.

Egal, ich flitze immer noch gerne durch die Gegend.

Fotografieren ist auch immer lustig.

Update 18.03.2011
Wau, jetzt habe ich als Hund, Labrador-Mix und Schnitzel sogar mein eigenes Facebook mit eigenem Benutzername http://www.facebook.com/PartySchnitzel

Update 26.01.2012
Wau! Bin schon vier Jahre alt. Danke, allen Gratulanten und für die vielen Leckerlis.

Hey, ich bin vier Jahre jung!

Update 26.01.2013
Wau! Ich bin nun fünf Jahre. Der große Mann meint, ich wäre ein Clown.

Der große Mann und ich.

Der große Mann und ich.

Update 26.01.2014
Wau! Schon wieder Geburtstag.

Mein Rudel hat mir fleißig gratuliert und mir noch mehr Leckerlis gegeben als sonst. Nur das Kuscheln hätte nicht sein müssen. Dafür bin ich nun wirklich schon mit sechs Jahren zu alt.

Und mit diesem Blick, wickelst du mich immer um den kleinen Finger.

Na kommt! Noch ein Leckerli, dann kuschel ich vielleicht auch noch ein bisschen mit euch.

Update 26.01.2015

Alle Jahre wieder. Ich bin jetzt Sieben. Der große und leine Mann waren wieder einmal super lieb zu mir. Okay, das sind die ja fast jeden Tag. Heute noch ein bisschen mehr.

Draußen war es herrlich kühl, so genau das richtige Wetter für eine tolle Geburtstagsrunde,

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Update 26.01.2016

„Schön das Du bisschen ruhiger wirst.“ Sagte letztens der große Mann zu mir. Ich verstehe das nicht. Ich bin doch immer die Ruhe selbst.

Spaziergang am See.

Update 26.01.2017

Wenn ich anderen Hunden erzähle wo ich wohne, werden die immer ganz neidisch. Es gibt nichts schöneres, als ohne Leine mit meinen Männern durch die Gegend zu ziehen. 

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Update 26.01.2018

Gibt es etwas schöneres in einem Hundeleben, als im Mittelpunkt zu stehen? Wohl kaum und meine beiden Männer können das mit ganz viel Liebe.

Happy Birthday Schnitzel!

Update 26.01.2019

Jetzt bin ich schon elf Jahre und immer noch ein glücklicher Hund. Der große Mann hat die Homepage ein bisschen aufgehübscht, mir ein super Leckerli mitgebracht und vom kleinen Mann gab es dazu noch ein extra Streicheleinheit. Was braucht Hund mehr?

Was ist das?

 

26.07.2019

Viel zu früh und nahezu unerwartet, mussten wir unseren Schnitzel  gehen lassen. 

Was bleibt, ist die Erinnerung. 

 

 

 

Okay, weiter?

Es sind seit meinem Geburtstag ja ein paar Tage vergangen. Der große Mann meint, ich solle mich mal wieder melden.

Okay, hiermit melde ich mich bei Euch.

Abgesehen davon, das ich es immer gemütlicher angehen lasse und nicht mehr so viel renne, geht es mir gut. Zu meinem Geburtstag gab es noch einmal Schnee, was ich super fand. Schön frisch draußen und einfach Spaß haben.

De große Mann hat auch immer Spaß, wenn er mich fotografieren darf. So sind tatsächlich mit seinem kleinen Fotoding ein paar Bilder entstanden.

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Das war die letzte Nacht, wo wir als Rudel alleine unterwegs waren. Die nächste Tage und Nächte waren wir in verschiedenen Häusern und erlebten etwas ruhigere Tage. Viel Zeit, wo ich in Ruhe vor mich hin dösen konnte. 

Die spannendsten Momente waren immer bei der Morgenrunde. Oft waren der große Mann und ich ganz alleine irgendwo unterwegs. Ich schnuffelte und er macht Bilder. So hatten wir beide unseren Spaß. Tagsüber waren wir dann immer etwas unterwegs und Abends saßen wir irgendwie herum bis es ganz dunkel wurde.

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Der nächste Morgen begann wieder mit einer Hunderunde. Es ging wieder mal einen steilen Berg hinauf, doch diesmal schnauften wir nicht, weil die Luft so dünn war. Der große Mann war der Ansicht, das wir mal schneller laufen könnten. Doofe Idee, jedoch spaßig.

Im Anschluss folgten Morgenrituale. Hund durfte ausruhen. Die Männer frühstückten und machten sich frisch. Hund ins Auto und ab durch die Gegend. An diesem morgen gab es nur eine kurze Fahrt. Schon hieß es wieder raus aus dem Auto. Und ganz doof war es, Hund blieb an der Leine.

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Der nächsten Morgen begann mit der Aktivität von meinem Rudel. Bevor ich richtig wach war, waren die am zusammenpacken, aufräumen, das ganze Zeug zum Auto schleppen und mit allem möglichen beschäftigt. 

Nirgendwo konnte ich in Ruhe liegen aber draußen herumlaufen sollte ich auch nicht. Nach einer Hunderunde, der große Mann und ich schnauften nun schon etwas weniger. Zumindest habe ich mir das eingebildet. Ging es mit dem Auto wieder mal los.

Berg runter mit vielen Kurven und Berg rauf mit vielen Kurven. Mit dem Auto fuhren wir wieder auf so ein Rumpelding. Das begann zu fahren, ohne das unser Auto Lärm machte und dann wurde es ganz schnell dunkel. Irgendwann war es wieder hell und wir fuhren wieder einen Berg herunter. Diesmal aber nicht so weit. 

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Es war noch dunkel draußen, als der große Mann aufstand. Er machte sein gewohntes Morgenritual, zog sich an und packte alles mögliche zusammen. Dann schaute er mich an und fragte: „Kommst Du mit?“ Klar, Morgenrunde. Dachte ich. 

Der große Mann hatte andere Pläne. Ich schaffte es gerade noch mein Revier zu markieren, da musste ich auch schon ins Auto. Noch Dunkel und wir fahren zu zweit weg. Komischer Tagesbeginn. 

Die Fahrt dauerte nicht lange. Der große Mann packte sein ganzes Zeug und wir liefen erst einmal los. Es dämmerte und die Wege waren Menschenleer. Schnaufend liefen wir wieder ein Berg hoch. „Wo will der hin?“ War meine Frage.

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Am nächsten Morgen starte alles wieder mit einer Morgenrunde. Es ging wieder den Berg rauf und zwischen durch erfrischte ich mich am fließenden Wasser. Dann ging es auch schon wieder zurück zum Haus, wir schauten nach den drei Kühen und gingen zum frühstücken.

Dann hieß es wieder ins Auto und in die Box. Wieder fuhren wir bergab und bergauf, mit vielen Kurven.

An der ersten Station war es noch recht angenehm und wir machten eine Hunderunde. 

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Der nächste Morgen begann wieder mit einer gemütlichen Morgenrunde. Der große Mann und ich schnauften zusammen um die Wette. Es war auch nur eine kleine Runde. Dann ging es mal wieder schlag auf schlag. Ab ins Auto, jedoch diesmal nur eine ziemlich kurze Fahrt.

Wir kamen an einem Ort mit vielen Menschen an. Du fuhren laute große Dinger. Ich ahnte schon, das wir damit weiterreisen. Und so war es auch. Es vibrierte, quietschte und rumpelte. Mein Rudel war entspannt und ich am hecheln. Das war noch die harmlose Fahrt an dem morgen. 

Am nächsten Ort gingen wir kurz spazieren und dann wieder durch eine langen Gang. Wir stiegen wieder in eine komische Blechbüchse. Dann ging es noch mehr rumpelt und vibrierend weiter nach oben. 

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Am nächsten Morgen begann alles wieder mit einer gemütlichen Hunderunde in den Wald. Wieder schnauften, der große Mann und ich, um die Wette. Ganz schön anstrengend hier, nach dem Aufstehen.

Kurz ausruhen und es ging wieder mit dem Auto los. Viele Kurven und Hund hatte in seiner Box einiges zu tun.

Am Ziel war die Luft wieder komisch. Eine ganz große graue Wand, fand ich schon komisch. Richtig komisch wurden dann meine beiden Männer. 

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