Das waren wieder Tage. Andauernd liegt das draußen das weiße Zeug, was einem die Füße kalt macht. Schlimmer ist es, wenn die Männer den Schnee wegmachen und anschließend so Zeug dahin schmeißen. Wenn man da dann drauf läuft, dann bitzelt und brennt das an den Füßen. Ganz schlimm ist es, wenn man in der großen Stadt unterwegs ist. Manchmal weiß ich gar nicht, wie ich laufen soll. Dann doch besser in dem weißen Zeug, mit dem Namen Schnee.

Heute haben wir mal wieder einen richtig guten Spaziergang gemacht. Nachdem wir gut ausgeschlafen hatten, ging es mit dem Auto los. Wir kamen an einem Parkplatz, wo ganz viele bekannte Hunde mit Ihren Menschen waren. Das war ein Spaß. Wie immer mussten wir Hunde erst einmal warten. Warten auf andere Hunde mit ihren Menschen und darauf warten endlich ohne Leine flitzen zu dürfen.


Dann ging es endlich los. Alle erst einmal an der Leine brav bei Fuß. Nee, was das genervt hat. Endlich war kein Auto mehr zu sehen und zu hören, da ließen uns die Menschen los. Nun durften wir rennen. Der kleine Mann spielte nur Spielverderber. Immer wenn ich ins Wasser wollte, kam ein „Nein“ oder gar „Pfui“. Also kein Wasser heute. Auf dem harten Wasser bin ich auch weniger gelaufen. Das hat heute immer wieder unter einem so komische Geräusche gemacht. Einmal bin ich mit den Hinterläufen sogar eingebrochen. Da hat mich das Frauchen von Timmy gerettet. Das war schon bisschen kalt.

Insgesamt konnten wir heute ganz viel Rennen. Es waren kaum andere Hunde und Menschen da, die nicht zu uns gehörten. So wurden wir auch kaum zu unseren Menschen gerufen.

Irgendwann machte mich Cabo mal wieder von der Seite an. Als ich erklären wollte, wer der Chef ist, kam der „möchtegernoberchef“ Basil auch noch dazu. Ruck zuck gab es eine riesen Keilerei mit viel Gebelle und vielen Hunden. Basil packte mich am Hals, ich biss Cabo ins Ohr, Cabo schnappte nach mir usw.

Ich passte einen Moment nicht richtig auf, da schnappte mich doch mein großer Mann. Einfach so. Ich raffte gar nicht was passiert. Auf einmal saß ich neben ihm. Die anderen Hunde musste zu ihren Menschen und dann war wieder Ruhe.

Das ging alles so schnell. Ich wusste nicht warum es die Keilerei gab und vor allem wusste ich nicht, wo der große Mann herkam. Der große Mann war ganze Zeit vorne und der kleine Mann ganze Zeit hinten. Die kamen irgendwie aus dem nichts. Dabei weiß ich doch ganz genau, dass die langsamer als ich sind.

Egal, wir machten unseren Spaziergang weiter und ich war schon ein bisschen froh, als ich im Auto saß. Wir fuhren dann wieder ein ein Futterhaus für Menschen, wo ich mich schon mal ausruhen konnte. Da saßen die Menschen heute ziemlich lange. Endlich zu Hause angekommen, gab es auch für mich was zu futtern. Nun bin ich total satt und schlafe eine Runde. Das war heute wieder ein total aufregender Tag.

Hier noch ein paar Bilder.

Treffpunkt Parkplatz.


Ich bellte mal, damit es voran geht.


Doofe Idee, schon saß ich wieder am Auto.


Dann ging es über eine Brücke.


An Wasser vorbei, in das ich nicht rein durfte.



Wir machten mal die Düse.


Es gab komisches Gebüsch zu sehen.


Es gab langsame Hunde mit ihren Menschen zu sehen.


Doch wir Hunde hatten unseren Spaß.


Das ist Juli, die kann keine Sekunde still stehen.


Meine Freundin Narani.