Da haben sich meine beiden Männer, Sascha und Matthias, ja mal wieder was richtig Gutes einfallen lassen. Am Abend zuvor war ich noch ganz lange alleine im Garten und schnarchte in meiner Hundehütte. Als die Beiden nach Hause kamen ging es dann auch ganz schnell ins Bett. Am nächsten Morgen standen die Beiden so früh auf, dass mir noch die Augen zu fielen. Ich war noch gar nicht richtig wach, da ging es zur Gassirunde. Danach packten meine Männer das halbe Haus ins Auto. Das war total voll und alle waren aufgeregt.

Es ging endlich los. Ich in meiner Box, die beiden Männer vorne, wo man einfach alles besser sieht. Ich spürte schon, dass es nicht so einfach irgendwohin ging. Wir fuhren mit dem Auto ganz lange. Für meinen Geschmack eindeutig viel zu lange. Eine Ewigkeit standen oder rollten wir nur mit dem Auto und ich war der Ansicht, dass ich aus dem Auto will.

Dann war es soweit. Ich roch es, hier ist alles anders. Dann hörte ich es. Lautes Wasser, viele Hunde und ihre Menschen. Wir waren wohl da. Raus aus dem Auto, Hunde begrüßen, kurz an den Menschen vorbei und los! Denkste, ich hatte nicht an die Leine gedacht, die der große Mann festgemacht hatte.

Der große Mann hatte mal wieder die Ruhe weg. Erst einmal „Hallo“ sagen, Kamera aus dem Auto holen, Jacke zumachen, Kaffeetrinken, zu Schnitzel „Fuß“ bellen und los gehen. Dann endlich, Leine los und ich durfte rennen, rennen und noch einmal rennen.

Ins Wasser, was sehr laut war und immer einen hinterher lief, durfte ich nicht. Kaum machte ich den Ansatz, gab es einen Pfiff und „Hier!“ Okay, aber trinken darf man wohl noch. Denkst, noch ein „Pfui“ hinterher vom großen Mann. Er hatte ja recht. Das laute Wasser schmeckt scheußlich und man will noch viel mehr Wasser trinken. So rannte ich weiter.

Ich Pullerte ausversehen sogar einen fremden Mann an. Wieso bewegt der sich auch nicht, wenn er da im Sand buddelt? Gab wieder mal ein „Pfui“. Während wir so gingen, ich andere Hunde begrüßte, rief der große Mann mich immer wieder mal zum Fotografieren. Kann der nicht mal einen anderen Hund fotografieren?

Dann wurde es mal lustig. Da kamen auf einmal meine Lieblingsmädels. Sunny, Luna und Maya. Timmy kam auch noch dazu und so konnten unsere Menschen babbeln und wir toben. Was war das ein Spaß.

Es ging wieder zurück zu den Autos. Die Menschen machten wohl schlapp und hatten Hunger. Ich hatte auch Hunger und Durst, so war die Idee gar nicht so schlecht. Bei den Autos angekommen, mussten wir Hunde erst mal wieder an die Leine. Manch ein Hund legte sich ins Auto, wenn hund nicht mehr laufen darf, ruht hund sich halt aus.

Wir blieben bis die Sonne verschwand. Es war die ganze Zeit nicht so richtig warm. Als die Sonne weg war, war Hundewohlfühltemperatur angesagt, allerdings war es auch ganz schnell dunkel. Die Autos fuhren los. Wir kamen zu einem Haus, da war ich noch nie. Wir Hunde zogen einfach mal mit den Menschen ein. Das war super. Nicht nur Luna und Sunny waren da, sondern auch noch Stella und Lotte. Vier Mädchen, wie genial ist das denn. Es gab leckeres Mampfi-Mampfi und die Menschen saßen halt so rum. Wir Hund mussten auf unsere Decken. Voll doof. Okay, wir waren alle bisschen müde und es ging auch bald schlafen.

Das war vielleicht komisch. Mit den beiden Männern in einem kleinen Zimmer und rund um uns die anderen Hunde. Sozusagen ein riesen Rudel in einer kleinen Hütte. Das war ein toller Tag.

Hier mal ein paar Bilder zum anschauen.

Spaziergang am Strand.

Dieses Wasser schmeckt nicht.

Mal wieder sitz!

Windig hier.

Kein Bock mehr!

Wer kommt denn da?

Meine Chicas!

Sunny!

Luna!

Maja!

Das war ein Spaß!

Dann wieder mal Foto machen.

...und mit dem Wasser fangen spielen.

Dann hatten die Menschen ihren Spaß...

...wir Hunde bisschen weniger.

Alle schauten zur Sonne.

Anderen war es kalt.

Sunny schaute zur Sonne.

Amelie musste Model spielen.

Der große Mann verschwand hinter dem Gras...

...wir fanden ihn.

Dann war die Sonne fast weg.

Ganz viele Bilder von diesem Tag findest du im Fotoalbum.

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Viel Spaß!